Frühjahr 2025 (Band 3, Ausgabe 1) · Aus der Wissenschaft für die Praxis

Interdisziplinärer Informatikunterricht: Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen aus Baden-Württemberg

Bahr, T.

DOI: 10.18420/ibis-03-01-04

Universität Stuttgart

Zusammenfassung

Informatikunterricht ist in Deutschland in den Bundesländern unterschiedlich in Bildungspläne integriert. In Baden-Württemberg wurde seit 2018 ergänzend zum Pflichtfach Informatik in Klasse 7, das Wahlpflichtfach Informatik, Mathematik, Physik (IMP) eingeführt. Hiermit ergeben sich verschiedene Fragestellungen hinsichtlich der interdisziplinären Umsetzung sowie der Interessen, Kurswahlentscheidungen und beruflichen Orientierung der Schüler:innen. Der interdisziplinäre Kontext bietet die Möglichkeit Physical Computing, KI und Design Thinking in den Unterricht zu integrieren. In einer qualitativen Interviewstudie wurden N₁ = 21 IMP-Lehrpersonen u. a. zu den o. a. Aspekten befragt. Weiterhin wurden in einer quantitativen und qualitativen Fragebogenstudie N₂ = 336 IMP-Schüler:innen am Ende der 10. Klasse zu ihren Interessen, der Vernetzung und weiteren Aspekten befragt. Die Ergebnisse liefern einen interessanten Einblick in die interdisziplinäre Umsetzung von IMP und können Hinweise zur Bildungsplanarbeit sowie zur unterrichtlichen Umsetzung interdisziplinärer Fächer liefern.
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Schlagwörter

Interdisziplinärer Unterricht

Zitationsvorschlag

Bahr, T. (2025). Interdisziplinärer Informatikunterricht: Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen aus Baden-Württemberg. Informatische Bildung in Schulen 3(1). https://doi.org/10.18420/ibis-03-01-04

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